Lotus hat keine festgelegten Typklassen in der Autoversicherung

Der Beitrag zur Autoversicherung hängt in Deutschland größtenteils von der Typklasse des zu versichernden Fahrzeugs ab. Großserienfahrzeuge besitzen in der Regel eine festgelegte Typklasse, wodurch eine Einstufung des Autos sehr einfach möglich ist. Bei seltenen Autos wird häufig keine pauschale Typklasse festgelegt. Dies erkennt man meistens daran, dass dem Fahrzeug eine sogenannte TSN (Typschlüsselnummer) fehlt und somit eine Einstufung bei einer Versicherung nicht ohne weiteres möglich ist.

Wie wird eine bestimmte Typklasse für ein Auto festgelegt?

In der KFZ-Versicherung gibt es für die Haftpflicht, für die Vollkasko sowie Teilkasko eine eigene Typklasse. In der Haftpflichtversicherung reicht die Typklasse in der Regel von Stufe 10 bis 25, in der Vollkasko bis zu 34 und in der Teilkasko bis 33. Die Typklasse ist eine Art Index. Die Berechnung erfolgt in dem die Summe der Schäden durch die Jahreseinheiten dividiert wird. Wichtig ist, dass hier immer nur die Schäden und Beiträge eines spezifischen Fahrzeugs betrachtet werden. Als spezifisch ist gemeint: Alle Fahrzeuge mit ein und derselben TSN (Typschlüsselnummer). Wenn ein Auto also keine TSN besitzt, dann besitzt es in der Regel auch keine pauschale Typklasseneinstufung – so auch bei den Lotus Elise, Lotus Evora und Lotus Exige.

Einstufung eines Lotus ohne TSN-Nummer (Typschlüsselnummer)

Die HSN-Nummer von Lotus lautet 2062. Eine spezifische TSN (Typschlüsselnummer) gibt es leider nicht. Wie erfolgt also die Einstufung eines Lotus in der KFZ-Versicherung? Die Continentale Versicherung hat folgende Lotus-Modelle für sich intern getypt, sodass eine Einstufung ohne Probleme möglich ist:

  • Lotus Elise (S, SC, CR, etc.)
  • Lotus Exige (S, S V6)
  • Lotus Evora (IPS, NA, S V6)
  • Caterham (Super Seven, etc.)

Welche Faktoren spielen noch eine Rolle bei der Preisbildung?

Der Preis einer KFZ-Versicherung hängt meist von vielen Faktoren ab. Abgesehen von den Versicherern, die nach Wert des Fahrzeugs kalkulieren. Nachstehend nennen wir Ihnen die wichtigsten Parameter:

  • Regionalklassen (Jeder Zulassungsbezirk hat individuelle Regionalklassen. Große Städte sind meist deutlich teurer, als kleine Dörfer)
  • Motorleistung des Lotus (Eine Elise MK1 mit 88kw ist bspw. günstiger als eine Exige S V6 mit 258kw)
  • Schadenfreiheitsklasse (auch SF-Klasse genannt, spiegelt die Anzahl der schadenfreien Jahre wider. Je länger jemand ein Auto versichert hat und unfallfrei fährt, desto höher ist die SF-Klasse und umso niedriger ist der zu zahlende Beitragssatz)
  • Nutzerkreis (Fährt nur der Versicherungsnehmer und dessen Ehepartner oder Lebensgefährte ist die Versicherung günstiger, als wenn sonstige Personen mitversichert werden sollen. Ab einem Alter von 24 Jahren wird übrigens kein Zuschlag für „junge Fahrer“ erhoben.
  • Kilometerleistung im Jahr (Je mehr Kilometer jährlich zurückgelegt werden, desto höher ist die Prämie. Dies beruht auf der Tatsache, dass bei 20.000km im Jahr die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu verursachen deutlich höher ist, als wenn man nur 6.000km fährt.
  • Zulassungszeitraum (je kürzer der Wagen im Jahr angemeldet ist und im Straßenverkehr teilnimmt, desto günstiger ist der Beitrag. Eine Saisonzulassung von April bis Oktober ist somit günstiger als eine Zulassung von Januar bis Dezember.

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Wie Sie sehen, ist die Einstufung in der KFZ-Versicherung für Lotus so individuell, dass es schwer ist Beiträge mit einander zu vergleichen. Gerne erstellen wir Ihnen kostenlos und schnell ein individuelles Angebot zur Versicherung Ihres Lotus. Wenn noch Fragen offen sind beraten wir Sie kompetent, bis alle Fragen geklärt sind.

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